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Der Falz, umgangssprachlich auch Bruch genannt, trennt rein technisch gesehen nur mehrere Seiten eines Bogens Papier. Doch optisch kann er viele Drucksachen erst interessant machen.

 
Als Falz wird der Bruch bzw. die Knickkante von Papier bezeichnet. Durch das Falzen von Papier wird erwirkt, dass ein beidseitig bedruckter Bogen zu einem mehrseitigen Produkt wird, ohne dass das Papier geheftet, geklebt oder auf andere Art und Weise am Rücken zusammengefügt werden muss.

Der Leporello- oder auch Zickzackfalz ist dabei die wohl am häufigsten gebrauchte Falzart. Er findet Anwendung bei Flyern, kleinen Broschüren oder beispielweise auch bei Speisekarten.

Doch so groß die Vielfalt an Falzarten auch ist, im Wesentlichen unterscheidet man sechs Arten von Falzen:

Falzarten

1. Wickelfalz
2. Altarfalz
3. achtseitiger Altarfalz

        

4. Leporello- oder Zickzackfalz
5. Parallelmittenfalz
6. Kreuzfalz oder Kreuzbruch


Bis auf den Kreuzfalz handelt es sich bei allen Falzarten um Parallelfalze. Der Name ergibt sich aus den parallel stehenden Knickkanten. Diese Falzarten finden zumeist bei Werbedrucksachen wie Zeitungsbeilagen und Schweinebäuchen Anwendung.

Der Kreuzfalz wird zumeist bei Tages- oder Wochenzeitungen verwendet. Zudem wird diese Falzart auch bei der Herstellung von Büchern verwendet. Hier werden die geschlossenen Falzkanten später abgeschnitten, so dass die einzelnen Seiten zu öffnen sind.
 

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